„Qualitätsjournalismus ist wichtiger denn je.“

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Rüdiger Harksen,
Leichtathletik-Trainer, MTG Mannheim

„Ich selbst bin seit 38 Jahren Trainer. Trainer und Journalisten haben eines gemeinsam: Sie arbeiten intensiv am Wochenende, opfern Freizeit und Freiheiten, die zur persönlichen Lebensentfaltung insbesondere im familiären Sinn aufgrund antizyklischer Arbeitszeiten zu zeitlichen Engpässen und persönlichen Problemzonen führen können. Nicht jede Familie zeigt hierfür Verständnis. Dann muss wenigstens aus wirtschaftlicher Sicht die Bezahlung stimmen.
 Qualitätsjournalismus ist in Zeiten von fake news und Lügenpresse wichtiger denn je.“

„Eine angemessene Bezahlung ist eine wesentliche Voraussetzung für einen qualitätsvollen Journalismus.“

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Uli Sckerl,
Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Weinheim, Bündnis 90/Die Grünen

„Eine angemessene Bezahlung der Journalistinnen und Journalisten und der Volontäre und Jungredakteure ist eine wesentliche Voraussetzung für einen qualitätsvollen Journalismus. Diesen schätze ich bei allen in der Metropolregion erscheinenden Tageszeitungen und ihren Online-Angeboten sehr. Diese hohe Qualität soll weiterhin Bestand haben. Ich erwarte deshalb, dass es bei der nächsten Verhandlungsrunde zu einem für die Journalistinnen und Journalisten akzeptablen Ergebnis kommt.“

„Ohne zeitaufwändigen lokalen Journalismus drohen reiner Boulevard und Banalisierung.“

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Ralf Eisenhauer,
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Mannheimer Gemeinderat

„Kommunalpolitik findet ganz konkret vor der Haustür jedes Einzelnen statt, unsere Entscheidungen oder Unterlassungen sind unmittelbar im Alltag erlebbar. Die allermeisten Menschen erfahren jedoch in den überregionalen Leitmedien und Nachrichtenmagazinen ausschließlich internationale und Bundespolitik. Einzig die lokale Tageszeitung ist in der Lage, Fakten und Hintergründe zu kommunalpolitischen Themen zu recherchieren und durch kompetente Journalisten zu bewerten. Ohne zeitaufwändigen lokalen Journalismus, somit gut informierte und vernetzte Redakteure, ist die Vermittlung fachlich seriöser und in der Sache strittiger Kommunalpolitik nicht denkbar, es drohen reiner Boulevard und Banalisierung.“

„Guter Journalismus kostet Geld.“

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Nikolas Löbel,
Bundestagsabgeordneter, CDU

„In Zeiten von Fakenews gewinnt qualitativ guter Journalismus noch mehr an Bedeutung. Qualität kostet Geld. Guter Journalismus kostet Geld. Aber es ist ein Investment in die Information und die politische Partizipation unserer Gesellschaft. Deshalb sind die Anliegen der streikenden Journalistinnen und Journalisten nachvollziehbar.“

„Es ist wichtig, dass wir Redakteure haben, die wirtschaftlich unabhängig und abgesichert sind.“

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Prof. Dr. Egon Jüttner,
Bundestagsabgeordneter a. D. und Stadtrat, CDU

„Es ist wichtig, dass wir Redakteure haben,
die wirtschaftlich unabhängig und abgesichert sind.“

„Ich halte die Forderung der Redakteure für angemessen und unterstützenswert. Für die freie Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, dass wir Redakteure haben, die wirtschaftlich unabhängig und abgesichert sind, um nach bestem Gewissen Berichte und Kommentare schreiben zu können.“

„Qualitativer Journalismus braucht mehr als Anerkennung!“

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Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinderat Mannheim
„Qualitativer Journalismus braucht mehr als Anerkennung!
In Zeiten, in denen nichts mehr selbstverständlich ist und Fakenews sich immer mehr verfangen, genau in diesen Zeiten brauchen wir verstärkt diejenigen, die dafür eintreten, dass sich Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung selbst bilden können, indem sie dafür die nötige Fakten-Grundlage zur Verfügung stellen. Journalistinnen und Journalisten holen sich ihre Informationen nicht nur aus dem Internet. Sie recherchieren, fragen nach und sind regelmäßig vor Ort um zu verstehen wie Menschen ticken. Sie stellen uns komplizierte Inhalte, auch aus (kommunal)politischen Zusammenhängen, verständlich dar. Wir erwarten viel von Journalistinnen und Journalisten und geben ihnen dafür unsere Anerkennung. Da aber niemand von der Anerkennung der Leserinnen und Leser alleine leben kann, unterstützen meine Fraktion und ich die Forderung nach einer angemessenen Bezahlung. Sie haben sie verdient – täglich!“

„Die Besten gewinnen wir nur, wenn sie fair und gerecht bezahlt werden.“

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Bundestagsabgeordneter, CDU

„Pressefreiheit ist in einer Demokratie ein hohes Gut. In vielen Ländern ist sie in Gefahr – das beunruhigt mich sehr. Umso wichtiger ist es, dass wie hier in Deutschland unseren hohen Standard halten. Das wird nur gelingen, wenn die Bewerberinnen und Bewerber höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Die Besten gewinnen wir aber nur, wenn sie fair und gerecht bezahlt werden. Das gilt natürlich für alle Journalisten. Die Pressefreiheit muss uns das wert sein.“